Tennistaktik

Taktik stammt aus dem griechischen und leitet sich von "taktiké" bzw. "taktikós" ab, was "Lehre von Anordnung" oder "Kunst der Aufstellung" bedeutet.

Die deutsche Übersetzung von Taktik ist eine zielgerichtete oder planmäßige Vorgehensweise, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

Im Tennissport wird die taktische Ausrichtung unterschätzt und sehr viel Energie in technische Abläufe gesteckt, welche auf jeden Fall wichtig ist.

 

Tactics originates from the Greek and is derived from 'taktiké' or 'taktikós', which means 'the doctrine of arrangement' or 'art of positioning'.
The German translation of tactics is a purposeful or systematic approach to achieve a specific goal.
In tennis, tactical orientation is underestimated and a lot of energy is invested in technical processes, which are certainly important.

Seit ca. 30 Jahre unterrichte ich den Tennissport mit eigenen entwickelten taktischem Konzept. Theoretischer Unterricht, vor und nach dem Training, fand im Clubheim statt.

Winkelhalbierung ist hier die Überschrift. Dabei spielt die Position des Gegners keine Rolle. 

 

For about 30 years, I have been teaching tennis with my own developed tactical concept. Theoretical lessons, before and after practice, took place in the clubhouse.
Angle bisection is the heading here. The opponent's position does not matter in this context.

 

Winkelhalbierung

Spielen Sie den Ball in die Mitte (Bild 1 von rot, Kreis nach blau, rechteckiges Symbol), so hat Ihr Gegner 2 maximale Rückspielmöglichkeiten (Bild 2). Zieht man daraus eine Mittellinie (Winkelhalbierung, gepunktete Linie) so stehen Sie hier immer in der Mitte seiner Möglichkeiten (runde Symbole, Bild 3), was auch gleichzeitig die Platzmitte ist. 

Resümee: Ist Ihre eigene Position in der Mitte des Feldes, so haben Sie keinen Laufweg, wenn Sie Ihren Ball wieder in die Mitte plazieren, um den nächsten Ball des Gegners zu erwarten.

Spielen Sie den Ball in die rechte Ecke, so hat der Gegenspieler wieder 2 maximale Spielmöglichkeiten (cross und longline). Die Winkelhalbierung verschiebt sich nun wie folgt. Am Netz stehen Sie nun auf der gleichen Seite und an der Grundlinie auf der anderen Seite das Balles um in der tatsächlichen Mitte zu stehen. Die Platzmitte differiert nun mit der tatsächlichen Positionsmitte.

Der Gegner spielt Ihnen den Ball in die rechte Ecke.

Wohin spielen Sie nun den Ball um eine gute Position mit geringem Aufwand zu erreichen?
Wohin spielen Sie nun den Ball um eine gute Position mit geringem Aufwand zu erreichen?